mühlen

In der Schapfenmühle

Die Schapfen Mühle ist Ulms ältestes produzierendes Unternehmen. Im Laufe der Zeit hat sie sich zu einem weltweit agierenden Unternehmen entwickelt. Kontinuierliche Investitionen in neue Technologien und Produkte garantieren beste Qualität.
Erweiterung des Schapfenmühle Lagerhauses in Neenstetten
Rechtzeitig zum Beginn der Erntesaison konnte die SchapfenMühle nach fünfmonatiger Bauzeit die Lagererweiterung mit einem „Tag der offenen Tür“ im Lagerhaus im Neenstetter Eisental

(in der Nähe des Firmenstandort Ulm-Jungingen) feiern. Mit einer Lagerkapazität von nun mehr 12.000 Tonnen können jetzt in 18, teilweise klimatisierten Boxen, sortenrein die unterschiedlichen Getreidesorten Dinkel, Gerste, Hafer, Weizen und Raps, gelagert werden. Durch diese Maßnahme wurde die ursprüngliche Lagerkapazität verdoppelt und die Getreide-Annahmestelle ausgebaut.

Mit dem Einsatz unserer Sandard-Softwareprodukte ROVIS-SCADA und WEBTRUCK-AGRAR konnten wir diese Aufgabe auch ohne aufwändige Schnittstellenprogrammierung zu 100% erfüllen.

Fa. Rothenbacher erhielt den Auftrag zur Modernisierung und Erweiterung der gesamten Steuerungstechnik und zum Aufbau eines webbasierenden Prozessleitsystems, welches die Bedienung und Kontrolle der Ein-Auslagerung alternativ auch vom nahegelegenen Hauptstandort in Jungingen aus ermöglicht und welches sämtliche Materialbewegungen mit dem zentralen ERP System am Hauptstandort automatisch abgleicht.

Ablösung der Dosier- und Mischersteuerung für Loseverladung

Im Hinblick auf die Einführung des neuen ERP Systems bei der SchapfenMühle in Ulm-Jungingen wurde im Januar 2014 die Wäge- und Dosiersteuerung der Silo-Verladeanlage modernisiert.

Die Fa. Rothenbacher erhielten den Auftrag zur Ablösung der vorhandenen Wägeelektronik durch ein modernes, rezeptgeführtes und vollständig integrierbares Steuerungssystem. Zum Einsatz kam unsere ROVIS SCADA Software mit dem Batch Modul RODOS. Die vorhandene Wägeelektronik wurde durch eine Simatic S7300-SPS mit SIWAREX Wägebaugruppen ersetzt.

Die Dosier- und Mischanlage dient zur rezeptgeführten Herstellung von Backgrundstoffen für Großabnehmer. Sämtliche Materialbewegungen werden über die Behälterwaagen lückenlos und zeitnah erfasst und über die standardisierte Datenschnittstelle im neuen ERP System zur Verfügung gestellt.

Anbindung der Straßenfahrzeugwaagen an das ERP System

Im Zuge der Einführung des neuen ERP Systems (MS-DYNAMICS – NAV) bei der SchapfenMühle, wurden die Fahrzeugwaagen im Werk Jungingen und im Außenlager Neenstetten mit unserer web basierenden Wiegesoftware WEBTRUCK-AGRAR ausgestattet.

Folgende Anforderungen waren zu realisieren:

1. Steuerung und Kontrolle der Getreideanlieferungen und Warenausgänge von beiden
Standorten über das gemeinsame Verwaltungsnetz, praktisch von jedem Arbeitsplatz aus.

2. Zeitnaher Zugriff des Labors auf die erfassten Wägedaten und QS-Beidaten, direkt über
das Verwaltungsnetz bzw. Internet.

3. Automatischer und zeitnaher Abgleich der Wägedaten mit dem neuen zentralen ERP
ohne doppelte Dateneingabe.

Ermöglicht wurde dies durch Ausrüstung der vorhandenen Wägelektronik mit Ethernet Schnittstellen und durch die Integration der vorhandenen IP-Kamerasysteme in die Oberfläche unserer WEBTRUCK Software.

Für den Datenabgleich mit dem MS-Dynamics AX basierendem ERP System der SchapfenMühle wurde eigens ein Connector Modul für WEBTRUCK entwickelt.

Silo Analge

Das Projekt auf einen Blick

  Trockenmörtel Mischanlage mit 2 Linien
  Anbindung an NAV Auftragssystem
Anlagensteuerung auf Basis von S7 400
  Siwarex Wägesysteme FTA + U
  1800 physikalische Ein-/Ausgänge
  Rodos Batch System
  Inbetriebnahme Schulung

migration

Steuerung & Visualisierung einer Trockenmörtel-Mischanlage

Die Verfügbarkeit von SPS-Steuerungen der S5 Generation kann bekannterweise zum mittelfristigen Problem in der Automatisierungstechnik werden. Die gesamte S5 Produktfamilie ist von Siemens seit Jahren abgekündigt.

Dies war einer der Hauptgründe für die Schwenk Putztechnik GmbH, bereits in der Gegenwart in die Modernisierung ihrer Trockenmörtelwerke zu investieren, um für die Zukunft bestens gewappnet zu sein. Zur Jahreswende 2008/2009 haben wir in den Trockenmörtelwerken Wittislingen und Bernburg die Migration von S5 nach S7 durchgeführt und moderne, uneingeschränkt integrationsfähige Prozessleitsysteme installiert.

In den folgenden Jahren erfolgte der Steuerungsumbau und die Einführung der neuen Prozessleittechnik im Edelputzwerk Wittislingen, sowie in den Trockenmörtelwerken Essen und Karlstadt.

Inzwischen sind 7 Trockenmörtelwerke und 2 Sandaufbereitungsanlagen der Schwenk Putztechnik mit unserem RODOS Leitsystem ausgestattet. Bei dem gemeinsamen Projekt stellte sich die Aufgabe, mit der neuen Leittechnik eine gemeinsame Standard- IT-Lösung für alle Schwenk Trockenmörtelwerke zu schaffen. RODOS ist  in das  Gesamt IT-Konzept des Kunden nahtlos und homogen integriert und gleichzeitig flexibel genug, um den unterschiedlichen Anforderungen einzelner Werke, sowohl bei der Verfahrens- und Anlagentechnik, als auch bei den werksinternen Geschäftsabläufen gerecht zu werden.

Die Basis unserer Prozessleitsysteme bilden redundante IBM/Windows Serversysteme mit untergelagerten S7-400 Steuerungen. Die vorhandene E/A Feldebene der S5-Steuerungen und die vorhandene Füllstandstechnik wurden über Profibus nahezu unverändert mit eingebunden. Die gesamte Wägetechnik wurde mit SIWAREX Baugruppen vollständig in die Steuerungsebene integriert. Für die Prozessvisualisierung und Anlagensteuerung wurde Simatic WinCC eingesetzt.
In die WinCC Oberfläche haben wir die Module unseres Batch-Systems RODOS (Rezeptverwaltung; Stücklisteneditor, Materialmanagement; Auftragsdisposition; Chargenreport sowie Wartungsmanagement) vollständig integriert.

Neben der Standortübergreifenden Verwaltung von Rezepturen, Stücklisten und Protokollen bietet das neue System nun auch eine einheitliche Schnittstelle zum zentralen SAP-R3 ERP- System der Fa. Schwenk.

Das Projekt auf einen Blick

  Trockenmörtel Mischanlage mit 2 Linien
  Anbindung an SAP Auftragssystem
Anlagensteuerung auf Basis von S7 400
  Siwarex Wägesysteme FTA + U
  1800 physikalische Ein-/Ausgänge
  Rodos Batch System
  Inbetriebnahme Schulung

hopfen und malz

hopfen und malz

Die Brau Union Österreich setzt Simatic S7 400 zur Steuerung der Malz- und Hopfenlager ein. Im Auftrag der SIEMENS/ELIEN Graz automatisierte Die Rothenbacher GmbH die Malzanlage sowie Schroterei und Trebernanalge der Gösser Brauerei in Leoben (Brau Union).

Dieses Projekt umfasste die Steuerungen für ca. 30 Silos sowie ein Rezeptgesteuertes Dosiersystem in der Schroterei und eine automatische Verladung im Trebernverkauf. Die Anbindung des SCADA Systems und einer weiteren S7 400 Steuerung erfolgten über Ethernet. Die I/O wurden über einen LWL Lichtwellenleiter Profibus Ring im Silohaus realisiert. Zur zentralen Steuerung kam eine S7 400 zum Einsatz sowie mehrerer S7300 CPU’ s. Die Mengenerfassung der Annahme von Malz erfolgt über 2 Schüttwaagen und das Dosiersystem auf eine am Profibus angeschlossene Durchlaufwaage. Die Trebernanlage fördert ein Teil des Materials in die Energiegewinnungsanlage, der andere Teil dieses Rohstoffes wird an lokale Händler verkauft. Im Trebernverkauf implementierten wir einen Self- Service für das Beladen der LKW’s. Dabei setzten wir RFID (Radio-Frequenz-Identifikations-Technologie) für den Warenverkehr und das Berichtswesen (zu Nachweiszwecken bzw. zur Produktrückverfolgung) ein. Das LKW-Identifikationssystem automatisiert die Datenerfassung beim Beladen von Fahrzeugen. Das RFID System ist dabei direkt mit unserem Leitsystem verbunden und garantiert das jeder Prozessschritt nach Abschluss automatisch eine Protokollzeile für das BDE System erzeugt.

Das Projekt auf einen Blick

  30 Silos
  S7 400 + S7 300
 RFID
  Wägesysteme Siwarex FTA
  BDE System
  Inbetriebnahme Schulung